Juni 2022

BZ bei den 23. European Newspaper Awards

Der European Newspaper Award gilt als einer der größten Zeitungswettbewerbe Europas. Bereits zum 23. Mal hat er nun Publikationen für Design und Konzept ausgezeichnet. In diesem Jahr haben 161 Zeitungen aus 24 Ländern und 305 Online-Projekte aus 13 Ländern teilgenommen, es gab mehr als 4000 Einreichungen – und erneut war die Badische Zeitung erfolgreich.

Bei der Preisverleihung am 19. Juni 2022 in Wien konnte BZ-Chefredakteur Thomas Fricker die Auszeichnung in der Kategorie „Aufschlagseite – Regionale Zeitungen“ gleich für zwei Titel des Wochenend-Magazins entgegennehmen.

So wurde die Arbeit von BZ-Grafikerin Rita Reiser ausgezeichnet, die den Titel vom 20. Februar 2021 zum Thema Gesichtserkennung gestaltet hat. Ihre Arbeit hat die international besetzte, 18-köpfige Jury ebenso überzeugt wie die Aufschlagseite des gemeinsam mit dem Masterstudiengang Deutsch-Französische Journalistik am Freiburger Frankreichzentrum konzipierten Magazins vom 12. Juni 2022 zum Thema Nackt. Für dessen Gestaltung zeichnet sich Layoutchefin Andrea Schiffner verantwortlich. Ebenfalls in dieser Kategorie geehrt wurden „De Limburger“ aus den Niederlanden und die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

Der Wettbewerb umfasst insgesamt 20 Kategorien, der Hauptpreis „European Newspaper of the Year“ ist unterteilt in Lokalzeitung, Regionalzeitung, überregionale Zeitung und Wochenzeitung. Hier konnten sich Publikationen aus Norwegen, Spanien, Belgien und Portugal durchsetzen:

European Newspaper of the Year, Kategorie Lokalzeitung: Hallingdølen, Norwegen

European Newspaper of the Year, Kategorie Regionalzeitung: Ara, Spanien

European Newspaper of the Year, Kategorie überregionale Zeitung: De Tijd, Belgien

European Newspaper of the Year, Kategorie Wochenzeitung: Expresso, Portugal

Eingebettet ist die Preisverleihung in den European Publisher Congress, auf dem Medienmacherinnen und Medienmacher aus ganz Europa ihre Visionen und Strategien in dieser von Umbrüchen gekennzeichneten Zeit vortragen und diskutieren. Mit „Medien im Meinungskrieg“ eröffnete Julia Becker, Verlegerin der Funke Mediengruppe, den diesjährigen Kongress, der insgesamt 16 Redebeiträge und Präsentationen bot.

So wurde etwa auch das Datenprojekt Drive präsentiert, an dem die Badische Zeitung beteiligt ist, der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Nachrichtenproduktion bei Ippen und die digitale Transformation des Lesermarkts bei der „Rheinischen Post“ – reichlich Inspiration für Alexandra Röderer, die in ihrer Funktion als Leiterin des Projekts Kolumbus am Kongress teilgenommen hat.